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v.l.n.r: Andreas Gebauer, Stephan Rosengart, Anne Lüking, Georg Geils-Lindemann, Barbara Lison
08.03.2019
„20 Jahre Stadtbibliothek Gröpelingen“: Ein Märchen wurde wahr…

Ein Rückblick auf eine fortschrittliche Bibliotheksarbeit, die Zustandsbeschreibung einer bürgernahen Dienstleistungsorientierung und der Ausblick auf eine weiterhin positive Entwicklung.

Diese fröhliche Feierstunde wurde bestimmt von sehr emotionalen Reden, Stolz auf den gemeinsam zurückgelegten Weg und Zuversicht in die Zukunft der Bibliothek als Ort der Begegnung und Kommunikation.

Die Finanzsenatorin Karoline Linnert lobte die „tolle Bibliothek“, als bürgernah und bereichernd für den Stadtteil. Insbesondere hob Linnert die Kooperationen im Dienstleistungsbereich, so z.B. die Integration eines Bürgerinformationsservices (BIS) hervor. Die Veränderung der Gesellschaft und die damit verbundene notwendige Orientierung von Stadtbibliotheken betonte Staatsrätin Carmen Emigholz in ihrer Rede. Als wichtige Voraussetzung für die Aneignung von Wissen, um an der Gesellschaft teilhaben zu können, nannte Emigholz die Lese- und Medienkompetenz.

Die Leiterin der Stadtbibliothek Bremen, Barbara Lison, betonte, dass der richtige „Mix“ an Angeboten wichtig sei, der sich auf die Bedürfnisse der Menschen in einem Stadtteil einstellt. Bereits 2004 erhielt die Bibliothek den Sonderpreis der VHG-Stiftung für die stadtteilorientierte Bibliotheksarbeit.

Die Bibliothek Gröpelingen wurde im März 1999 als erster Bibliotheksneubau nach 30 Jahren eröffnet. Das moderne Gebäude am „Bibliotheksplatz“ fällt positiv auf und birgt im Inneren einige Überraschungen und interessante Ausblicke. Der Sohn des Architekten Horst Rosengart, Stephan Rosengart, war auch anwesend. So auch Georg Geils-Lindemann, der Förderer, Investor und Inhaber des Gebäudes.

Den krönenden und märchenhaften Abschluss - vor der Eröffnung des Büfetts und dem Anschneiden der Torte – war die originelle Rede von Andreas Gebauer, der die Geschichte der Bibliothek in eine märchenhafte Form brachte. Gebauer erzählte von bunten Völkern auf der Suche nach einem neuen Zuhause, dass sie in der Bibliothek fanden. Ende gut, alles gut.