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»Bremer BuchPremiere: Carl von Ossietzky (1889-1938) – Pazifist und Demokrat, KZ-Häftling und Friedensnobelpreisträger«
Zentralbibliothek
Wall-Saal
16.03.2020
18:30
Eintritt frei
»Bremer BuchPremiere: Carl von Ossietzky (1889-1938) – Pazifist und Demokrat, KZ-Häftling und Friedensnobelpreisträger«

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Begrüßung und Einführung: Helmut Donat (Verleger). Werner Boldt stellt sein neues Buch vor. – Wenige haben wie Carl von Ossietzky die Republik verteidigt, sich gegen die Feinde der Demokratie gewandt, die politischen Fehlleistungen der Regierenden vor Augen geführt und vor dem heraufziehenden Unheil gewarnt. Dafür ist er von den Nazis verfolgt und 1935 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.
Wer sich bei der Suche nach dem Scheitern der Weimarer Republik und den Ursachen des Dritten Reiches, auch seiner Nachwirkungen bis heute, nicht mit allzu bequemen Formeln zufriedengeben will, wird in Ossietzkys Analysen und der neuen Biographie, die ihn immer wieder zu Wort kommen lässt, reichhaltiges Material finden, nicht zuletzt im Kampf gegen den wachsenden Rechtspopulismus. Eine Fundgrube für Leser, die aus der Geschichte lernen wollen – zugleich eine verblüffende Lektüre, die aufzeigt, dass die Deutschen eine pazifistisch-republikanische Tradition ihr eigen nennen können, die von bleibender Aktualität ist.

 

 Im Rahmen der gemeinsamen Reihe von Stadtbibliothek und Literaturkontor, in Zusammenarbeit mit dem Donat-Verlag.

Werner Boldt, Jg. 1935, Dr. phil. und Professor i.R. für Geschichte und ihre Didaktik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, Mitbegründer der Zeitschrift „Geschichtsdidaktik“ sowie Mitarbeiter an der Gedenkstätte „Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager“ in Papenburg, Mitherausgeber der Gesamtausgabe „Carl von Ossietzky – Sämtliche Schriften“ (1994) sowie Autor zahlreicher Publikationen zu Ossietzky.