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»ERNEST HEMINGWAY mit Haut und Haar«
Zentralbibliothek
Krimibibliothek
14.03.2018
18:00
Eintritt frei
»ERNEST HEMINGWAY mit Haut und Haar«

Ein Vortrag von Prof. Friedrich A. Bahmer

Im Rahmen der Reihe Dermatologie in Literatur & Kunst. Hemingways Krankengeschichte ist von Verletzungen psychischer und somatischer Art geprägt. Die ersten Lebensjahre wie ein Mädchen gekleidet und erzogen, eman(n)zipiziert er sich bei der Besetzung Italiens im 1. Weltkrieg als Freiwilliger im Sanitätsdienst der US Army. Seine Verwundung dort führt zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung mit Obsessionen, Kastrationsängsten und Schlafstörungen. Weder Schreiben noch rastloses Reisen können verhindern, dass seine Depression in eine Psychose mündet und er sich im Alter von 61 (?) Jahren das Leben nimmt wie sein Vater und eine seiner Schwestern.